Dragon Ensemble  

Fu Renchang - Yang Qin, conductor

Wang Hong- Multi-Instrumentlist

Wu Wei - Sheng,Lusheng, Xun, Erhu, Bawu

Xu Fengxia - Zheng,Sanxian, Voice

Yu Lingling - Pipa

Yu Lingling Website

Wu Wei Website

Wang Hong Website

Info zu Fu Renchang

 

 

Das chinesische Ensemble Dragon (ED) wurde von dem Sheng Virtuosen Wu Wei und dem Prof. Fu Renchang im Juni 1996 in Berlin mit dem Schwerpunkt traditioneller chinesischer Musik gegründet. Im Jahr 2000 kamen die neuen Mitglieder Xu Fengxia, Wang Hong und Yu Lingling dazu und beeinflussten die Gruppe in einige neue Richtungen: Das Ensemble hat es sich zur Aufgabe gesetzt, einerseits die mehr als 1000- jährige traditionelle chinesische Musik zu pflegen und weiterzuentwickeln, anderseits die chinesische Tradition mit zeitgenössischem musikalischen Schaffen zu verbinden. Drei Dinge machen die auf der Welt einzigartige Besonderheit des chinesischen Ensembles aus: die Lust an der Improvisation, der eigene unverwechselbare Klang und eigene Kompositionen. Das Repertoire von Dragon stammt aus verschiedensten chinesischen Provinzen und Kulturzentren. Mit Kompositionen aus vielen Epochen der chinesischen Geschichte von 1100 vor Chr. bis in die Gegenwart lässt Dragon den Geist vieler Jahrtausende wieder erwachen. Eine Vielzahl von Uraufführungen verlieh Dragon den Ruf, ein außergewöhnlich innovatives Ensemble zu sein. Seit seiner Gründung führt Dragon Werke zeitgenössischer Komponisten wie John Cage, Tan Dun, Chen Yi,Zhou Long ,Gunter Baby-Sommer usw. auf und konzertiert zusammen mit vielen internationalen Ensembles.

Dragon war bei internationalen renommierten Musikfestivals und Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, Staatsoper Dresdner, dem Gewandhaus Leipzig, Musica Viva München, Guimet Museum Paris u.a. zu Gast. Das Zentrum der chinesischen Musik ist die Energie. Luft, Atem, Spannung und Energie sind für Europäer getrennten Phänomene. Unter dem zentralen Begriff "Qi" verschmelzen Sie für chinesischen Künstler zu einer Einheit. Die Einheit von Gefühl und Melodie, von Gedanke und Dynamik ermöglicht den freien Fluss des "Qi" und schafft Raum für den Atem des Körpers und der Seele. Komplexe Strukturen und schwierige Techniken sind weniger entscheidend, denn oft erfährt man den Fluss des "Qi" in einer schlichten Melodie am unmittelbarsten. Aufgabe und Ziel der Musik ist die Verinnerlichung des "Qi".

 

 

 

Presse: Diese Musik ist ein wunderbar poetisches Geschöpf. - Süddeutsche Zeitung 14.12.2001

"Mit dem flirrenden Ton der Sheng beendete nach zwei vom begeisterten Publikum stürmisch erklatschten Zugaben Wu Wei dieses zauberhafte, berückende Konzert. Sicher einer der Höhepunkte der Tal-klänge. -Westdeutsche Zeitung 16. 08. 2001"

"Das war ein kräftiger Hauch Ferner Osten: Schwebende Pentatonik, schamanisch beschwörender Gesang, vollendete Harmonie zwischen der Zither, der zweiseitigen Geige Erhu und der Sheng." - Schwäbische Zeitung 25.03.2002

"Die Künstler in ihren wundervollen seidenen Originalgewändern verzauberten das Publikum durch die Perfektion ihrer Interpretationen und vor allem mit ihren wundervollen Instrumenten. Das Publikum entließt das exotische Ensemble nicht, ohne eine Zugabe zu fordern." - Hofer Anzeiger 25.04.2000